Doras schwarze Büxe
Eine Zusammenarbeit der Keramikdesignerinnen
Eva Vogelsang und Christine Aschwanden 2013
Zu Beginn des Spiels steht ein ca. 6 cm grosses, vorgefundenes Porzellanpüppchen. Um dieses Püppchen wird eine „Hülle“ gebaut, die sich öffnen lässt. Sie wird nach dem ersten Brand mit Holzspänen gefüllt. Die „Hülle“ ist somit die Kapsel für den Schmauchbrand. Das eingeschlossene Püppchen wird im 2ten Brand schwarz. Nach dem Matroschka-Prinzip entstehen nun ineinander schachtelbare Objekte. Eine „Hülle“ umschliesst die nächste. Jede dient als Kapsel, um das in ihr eingeschlossene Objekt zu schwärzen. Jede ist gleichzeitig ein eigenständiges Objekt. Das Spiel geht hin und her zwischen den beiden Gestalterinnen. Jede formt eine „Hülle“, gibt sie weiter und die Andere reagiert mit der nächsten „Hülle“ darauf. Immer weiter, bis dass die Grösse des Brennofens die Grenze markiert. Je nachdem wie die „Hüllen“ gestaltet werden, werden die inneren Formen gefressen, geboren, verdaut, nur ausgedacht, beschützt, bedroht oder wachsen heran.
Zur Herstellung: